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Enactus Gießen in der Presse:

 

Aus „Sife“ wird „Enactus“: Studentische Netzwerk der JLU gibt sich neuen Namen

erschienen im Gießener Anzeiger; 01.1.2012

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/hochschule/12555331.htm

GIESSEN (fod). Erst vor Kurzem hatten die in der Gießener Studenteninitiative „Sife Justus“ engagierten Studierenden der Justus-Liebig-Universität (JLU) mit der Präsentation der „Lahnkiste“ für Aufsehen gesorgt. Durch deren Verkauf werden sowohl die heimischen Hersteller der darin enthaltenen Lebensmittel-Produkte als auch die Werkstatt Reha-Mitte der Lebenshilfe Gießen unterstützt, die mittlerweile das von den jungen Leuten entwickelte Projekt übernommen hat.

Präsentierten sich und ihre Projekte mit einem Stand im Seltersweg: Andrea Peters, Nadine Berger, Tobias Dern, Theresa von Zehmen und Ceylan Ipek (von links). Insgesamt sind an der JLU bei Enactus derzeit zwölf aktive Studierende.                     Foto: Docter

Doch das ist nicht das einzige gemeinnützige Vorhaben, das von den derzeit zwölf Aktiven vorangetrieben wird, wie man sich jetzt im Seltersweg an einem Stand der Gießener Abteilung dieses größten international vertretenen studentischen Netzwerks überzeugen konnte. Ein weiterer Grund der Aktion war die jüngst auf dem Weltkongress in der US-Hauptstadt Washington beschlossene Umbenennung von „Students in Free Enterprise“ (Sife) in den neuen Namen „Enactus“. Dies steht für den unternehmerischen Geist (Englisch: entrepreneurial; Abkürzung: en), den Gestaltungswillen (action, act) sowie die Gemeinsamkeit in den Werten und im Handeln (us), die das weltweit aktuell aus rund 57 000 Studierenden, 1600 Hochschulen und 600 renommierten Unternehmen bestehende Netzwerk auszeichnet. Seit 2003 ist die Studentenorganisation auch in Deutschland aktiv, an inzwischen 43 Hochschulen, darunter seit 2008 auch an der JLU. Doch egal wo nun, überall wird versucht, mit unternehmerischem Geist und betriebswirtschaftlichen Methoden Gutes und Nachhaltiges zu bewirken. Die studentischen Teams, zu denen wie in Gießen vielfach angehende Wirtschaftsexperten gehören, suchen sich Projekte, identifizieren deren Herausforderungen und Ziele, analysieren Rahmenbedingungen, entwickeln mit ihrem nun praktisch angewandten, an der Uni gelernten theoretischen Wissen Konzepte für den Transfer und schaffen so langfristig Unabhängigkeit für Menschen, die von den Initiativen profitieren.

So haben die Gießener Aktiven neben der „Lahnkiste“ die „Generationenbrücke“ ins Leben gerufen, ein Partnerschaftsprogramm, bei dem 6- bis 16-Jährige, für die ihre Eltern aufgrund Berufstätigkeit zu wenig Zeit haben, ältere Paten zur Seite gestellt werden. Ein anderes Projekt ist „Spende Dein Pfand“: Hierzu wurden an Schulen Container aufgestellt, die von Lebenshilfe-Betreuten geleert werden und wodurch Geld für die Finanzierung der dortigen Stelle zusammenkommt. Weitere Vorhaben sind in Planung. Daher ist man immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Interessenten können sich melden mit einer E-Mail an sife.giessen@googlemail.com. Auch die Internetseiten mit ausführlichen Informationen sind noch unter der alten Adresse www.sife-giessen.de einsehbar