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Generationenbrücke. Pate sein bedeutet, gemeinsam mit einem Kind neue Welten zu entdecken




Die Generationenbrücke ist eine Plattform, über die Kinder und Jugendliche mit Paten aus Gießen und Umgebung zusammenfinden, um entsprechend ihrer Wünsche und Vorstellungen gemeinsam Zeit zu verbringen.

Grundgedanke des Projektes „Generationenbrücke“ ist die Schaffung einer Netzwerkplattform in der näheren Stadtumgebung Gießens, mit dessen Hilfe eine Verbindung zwischen Menschen verschiedener Generationen, Nationalitäten, Kulturen und Charakteren hergestellt werden soll. Diese Verbindungen werden zwischen jeweils einem Kind beziehungsweise Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren und einem freiwilligen Erwachsenen (Studenten, Rentner, Berufstätige etc.) hergestellt, betreut und unterstützt.  In den Patenschaften geht es um Zeit, die auf der Basis individueller Wünsche und Vorstellungen miteinander gestaltet wird, sodass eine vertrauensvolle Beziehung und Atmosphäre entstehen, sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl und Toleranz entwickeln kann.

An einem gelingende Entstehungs- sowie Ablaufprozess einer Patenschaft sind unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Funktionen beteiligt. Nachdem sich Paten entschieden haben eine Patenschaft zu übernehmen und Kinder oder Jugendliche mit Interesse am Projekt gefunden wurden, wird geschaut welche Parteien aufgrund ihrer Interessen zusammenpassen. Sowohl die Paten als auch die Kinder werden zu Beginn des Prozesses interviewt, um eben diese gemeinsamen Interessen heraus filtern zu können, Motivationen zu überprüfen oder Informationen zu bekommen, welche im weiteren Verlauf wichtig werden könnten.

Die Paten werden im Rahmen eines Workshops ausreichend auf ihre Rolle als Mentoren in der Patenschaft vorbereitet. Sie werden im weiteren Verlauf als Freund und Vorbild für Patenkinder agieren. Im Anschluss der Vorbereitungen werden Paten und Patenkinder bei einem Ersttreffen mit Unterstützung der Mittler zusammengeführt. Die Mittler, welche den Erstkontakt herstellen, die Patenschaft betreuen und bei eventuellen Problemen helfen, begleiten die Patenschaft die gesamte Zeit über. Zusätzlich zu den Mittlern bietet die Generationenbrücke sowohl den Familien der Kinder als auch den Paten eine ständige Anlaufstelle sowie kompetente, motivierte Ansprechpartner. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Einbeziehung der Eltern. Auch wenn diese in der Regel nicht bei den Treffen zwischen Paten und Patenkindern dabei sind, so werden sie dennoch in ihrer Funktion als primäre Bezugspersonen ihrer Kinder integriert. Sie melden ihre Kinder an und stehen im ständigen Kontakt zu den Paten um Aktivitäten absprechen zu können.

 

Ziel dieses Projektes ist es Kinder oder Jugendliche und Erwachsenen zusammenzubringen, damit sie gemeinsam ihre Freizeit auf interessante und außergewöhnliche Art und Weise nutzen, Bildungsmöglichkeiten erweitern und persönliche Potenziale entfalten können. Von der gemeinsam verbrachten Zeit profitieren die Kinder, indem sie Wertschätzung erfahren, einen zusätzlichen Ansprechpartner gewinnen, positive Erfahrungen sammeln und gemeinsam neue Ideen der Freizeitgestaltung entwickelt werden.  Die Paten wiederum können durch die Übernahme von Verantwortung ihre Persönlichkeit erweitern, Kompetenzen dazu erlangen und Freundschaften schließen.

Zu Beginn der Entwicklungen wurde das Projekt „Generationenbrücke – Kinder stark machen“ finanziell von der Sparkasse Gießen unterstützt. Weitere positive Aspekte werden aus der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern gewonnen. Zu diesen zählen in erster Linie die Stiftung „Anstoß“ aus Gießen sowie das Jugendamt im Gießener Raum.

Projektleitung: Ceylan Ipek